Willkommen in der Welt, ohne Notenlinien und Taktstriche

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What is photography?
Freezing time in a picture
Or just some selfies with a bad fixture?

What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei: State Champs w/ Seaway, Stand Atlantic & Woes


Nachdem die STATE CHAMPS aus New York mit ihrem Release von „Living Proof“ im Juni mehr als überzeugen konnten, setzten sie mit ihrer Tour noch einen drauf und bringen neben den Pop-Punk Newcomern WOES und STAND ATLANTIC auch noch SEAWAY mit, welche letztes Jahr mit „Vacation“ eines der besten Alben des Jahres herausgebracht haben.
Für mich ging es also ins Bi Nuu in Berlin.



Dort angekommen stand auch schon WOES auf der Bühne die Jungs aus UK brachten den Raum direkt in Bewegung, zumindest auf der Bühne. Trotz der akzeptablen Performance konnten sie leider wenige Leute von Bewegung überzeugen, auch daher, dass noch lange nicht alle im Bi Nuu waren und noch anstanden.
Ich fand die Jungs dabei ganz überzeugend, sie machen guten Pop-Punk, mit viel Energie und sehr melodisch, eben so wie er sein soll.




Nach kurzer Zeit kamen dann auch schon STAND ATLANTIC auf die Bühne und wurden sogar sehnsüchtig erwartet. Die Band um Sängerin Bonnie Fraser schaffen es auch direkt den ersten Pit zu bilden, welcher von Song zu Song größer wurde. So etwas habe Ich bei einer Vorband eher selten gesehen und es gefiel mir auch wirklich gut. Sie nehmen das Konstrukt von WOES und bauen es um Einiges aus. So ist eine Frauenstimme eh immer ein frischer Wind und im Pop-Punk passt es sogar noch um Einiges mehr! So skandierte das Bi Nuu nach ihrem letzten Song sogar „One More Song“ und verlangte nach einer Zugabe, die blieb leider aus.




Das Gleiche gilt auch für die letzte Vorband des Abends.
SEAWAY aus Kanada brachten den Laden dann nämlich so richtig zum kochen. Die Leute sprangen, moschte und tanzten zu den bereits sehr hohen Temperaturen. Dabei fühlte es sich an, als wären sie bereits der Headliner, die Songs wurden gefeiert und laut mitgesungen, egal ob alt oder neu.
Generell finde Ich es überaus beeindrucken, wie die Supports an diesem Abend aufgenommen wurden.




Nach einer etwas längeren Pause ging dann ein letztes Mal das Licht aus und die STATE CHAMPS standen auf der Bühne. Die ersten Töne von „Criminal“ erklangen und ohne große Verzögerung war das Bi Nuu ein Meer aus sich bewegenden Menschen, die kaum eine Pause kannten. Von da an spielte man jeden Klassiker und auch so einige neue Songs wie „Dead and Gone“ oder „Lightning“ aber auch Songs wie „Simple Existence“ oder „Hard to Please“ durften nicht fehlen. Sogar ein Track der Acoustic EP wurden zum Besten gegeben und das Bi Nuu war kurz ruhig und Niemand bewegte sich übermäßig.


Sehr schön fand Ich dabei die Interaktion mit dem Publikum. Egal ob Menschen auf der Bühne, Singalongs oder die Nähe die jeder Zeit gesucht wurde. Fans der New Yorker haben so einiges bekommen, dass sie den Abend mit einem Lächeln verlassen können.
Ich persönlich war sehr überrascht, das Bi Nuu war nur halb gefüllt und Ich hätte auch nicht erwartet, dass die Champs ihre Energie von der Platte auf die Bühne projizieren können aber sie haben es mehr als gut hinbekommen und einige Songs sind sogar besser als auf der Platte, so war „All You Are Is History“ mein Favorit des Abends, weil es der Höhepunkt der Energie war und mich dazu gebracht hat, ihr letztes Album erneut rauf und runter zu hören.




Ein Fazit ist nun klar. Wenn man hört, dass an einem Abend vier Pop-Punk Bands spielen, sind viele zwiegespalten. Es ist ja oft das Gleiche aber Ich habe nicht erwartet am Ende so unsagbar fertig zu sein und so sehr zu schwitzen. Alle Vier Bands und vor allem der Headliner, haben es geschafft den Abend, trotz der Überdosis Pop-Punk, zu einem abwechslungsreichen und besonderen zu machen.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, seht sie euch mal an!



Punk und Pizza