Willkommen in der Welt, ohne Notenlinien und Taktstriche

Sieh dies als die Startseite an, mach dir nen Tee, hör den Podcast und lies ein paar Zeilen.
Es wird immer der neuste Post angezeigt (Solltest du dich auf der Startseite befinden), den Rest findest du da unten im Archiv oder ausgewähltes auch an der Seite.
Diese Seite wird ständig bearbeitet, also wundert euch nicht, wenn es auf einmal komplett anders ist.
Jetzt viel Spass.


What is photography?
Freezing time in a picture
Or just some selfies with a bad fixture?

What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Radio Nukular und das Nerdy Terdy Soundsystem in Berlin

Vorsicht Spoiler!
Wer aus welchen Gründen auch immer, nicht wissen will was auf der Tour abging, sollte nun den Tab schließen!

Wenn man das Wort „Podcast“ hört, denkt man natürlich zuerst an eine reine Audio Datei, egal ob auf iTunes, SoundCloud oder in eurem Podcatcher. Natürlich gibt es auch Podcast, welche in einem Video abgehalten werden. Beispiele dafür ist einerseits „Almost Daily“ von den Rocket Beans oder auch der „Sträter, Bender, Streberg“ Podcast. Diese werden neben der Audiodatei auch als Video veröffentlicht.
Das ist allerdings schon relativ ungewöhnlich, nun stellt euch aber mal vor ein Podcast würde auf eine Tour gehen und Live vor Publikum spielen.
Dieses Konzept klingt natürlich ziemlich verrückt und recht...naja...langweilig.
3 Dullis aus Deutschland dachten sich aber „Hey, das ist eine gute Idee“ und so gingen sie 2015 auf Deutschland Tour um einen Podcast bzw. eine Comedy Show vor Publikum abzuhalten.
Diese Dullis nennen sich „Radio Nukular“.
„Radio Nukular“ besteht aus, Max Nachtsheim, welcher wohl eher unter dem Namen „Rockstah“ bekannt ist bzw. war. Der zweite im Bunde ist Dominik Hammes, welcher wohl (u.a.) durch die „Medien KuH“ bekannt wurde, die „Medien KuH“ ist ebenfalls ein Podcast welchen Dominik mit Kevin Körber berteibt.
Zu guter letzt haben wir Christian Gürnth, welcher zurzeit beim Spielemagazin „Gameswelt“ angestellt ist.
In den zahlreichen Nukular Folgen, verarbeiten die 3 ihre Vergangenheit, reden über Dinge wie ihren Zivildienst, Klassenfahrten, verschiedene Spielekonsolen oder sogar über ein Thema welches für viele Tabu ist, Mädchen...ja ich bin auch kurz erzittert.

Nun ging man 2015 auf Tour, ich bekam das leider sehr spät mit und ganz ehrlich, ich konnte mir nichts unter dem Konzept vorstellen, ich sagte mir daher „warte ab Dave und erkundige dich was die anderen sagen, wenn es was wird werden sie es sicher 2016 wiederholen!“. Ich wartete also auf die ersten Berichte, Bilder und ähnliches.
Zu meiner Überraschung bekam ich eigentlich nur positives Feedback mit.
Es gab viele Aussagen wie „Der lustigste Abend ever“ oder auch „Hier wurde Comedy revolutioniert!“
Man hatte also meine Aufmerksamkeit und zu meiner Freude, sollte es auch einen Podcast geben bei dem die Tour besprochen wird.
Nun, der Cast in Verbindung mit dem Feedback der Fans hat mich so überzeugt, dass im Dezember 2015, eine Karte für die Tour 2016 in meinem Inventar landete.
Nach 10 Monaten des Wartens, vielen lustigen Folgen und einem Umzug, welcher nur durch Podcast ertragbar war, fuhr ich am 8.10.2016 endlich nach Berlin um endlich die drei Dullis live zu sehen und ihnen danken zu können.
Man muss wissen, ich hatte 2015 schwere Depressionen (darüber schreibe ich sicher nochmal einen Eintrag), die drei Jungs haben mir in dieser Zeit sehr geholfen und haben mich selbst dann zum lachen gebracht, wenn ich es kaum für möglich hielt zu lachen.
Das Ende vom Lied war ein YouTube Video zum Thema Mobbing und Depressionen, welches eine Antwort auf den Mobbing Podcast war, er half mir über die dunklen Zeiten meines Lebens hinwegzukommen, etwas das ich nie für möglich hielt. (Video findet ihr unter diesem Text)
Kommen wir mal wieder zum Thema, hier geht es schließlich um die Nukular Tour!

Sie sehen, das Tour "Logo"

Sachen gepackt, die bestellten Tickets heruntergeladen und Bilder für die Dullis gezeichnet, ging es mit dem Flixbus von Dresden nach Berlin, natürlich kam der Bus wie immer zu spät, und musste Umleitungen fahren, für mich schon ganz normal wenn ich mit dem Flixbus von Dresden nach Berlin fahre.
„Warum bist du den nicht nach Leipzig gefahren?“
WEIL ICH NICHT WUSSTE DAS ES DORT EINE SHOW GIBT!
In Berlin angekommen hieß es dann zu meiner Unterkunft gelangen, welche zum Glück bei einem alten Kumpel war, danke Tobi!
Kurz rum gepimmelt, ging es dann zum Postbahnhof Club, was kein Problem darstellte, so langsam komme ich mit dem Berliner Bahnnetz klar.
Ein Oktoberfest Zelt weiter, nein das ist kein Witz, ich wünschte es wäre einer...ist es aber nicht,
hieß es dann anstellen und auf den Einlass warten.
Die Zeit wurde zum Glück durch eine Gruppe von Leuten „verkürzt“, welcher ich mich kurzer Hand anschloss. Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, das die passiert, ich hörte immer das Freundschaften durch Nukular entstehen, durch meine leichte Schüchternheit, die ich zum Glück nach und nach ablege, traue ich mich manchmal nicht mich einzumischen, hier hatte ich aber ein gutes Gefühl welches sich als wirklich gut herausstellte. Wenn die Leute das hier lesen sollten, ihr seid hiermit gegrüßt!
Die Zeit mit Gesprächen überbrückt, ging auch bald der Einlass los, welcher schnell über die Bühne ging.
Einen Platz gesucht und zum Merchstand gehuscht, saß man auch schon bereit für den Start der Show.


Das wirklich schöne Bühnenbild 


Ab hier werde ich übrigens so einiges aus der Show spoilern, seht es als finale Warnung ihr Wahnsinnigen!

Es begann mit Wilma...oder Vilma, je nachdem.
Es begann mit Larissas Hund, welcher die nerdige Meute daran erinnerte ihr Handy auszumachen.
Worauf ein sehr lustiger Trailer folgte, welcher mir zeigte, dieser Abend wird deine Lachmuskeln strapazieren, sehr...
Er lehnte an eine von Max Mädchengeschichten an, zu welcher es auch einen Song gibt, welcher sich „Die Nacht mit dem Oger“ nennt!
Es folgte das markante Intro, welches mir Gänsehaut bereitete, was es eh fast immer tut wenn ich es höre.
Und dann standen die drei da, begrüßten und stellten sich vor, bzw. Christian stellte sie vor, auf seine eigene Art und Weise.
Es folgten kurze Einleitungen, worum es geht, was uns erwartet und alles was in diese Sparte fällt.
Neben dieser „Einleitung“ gab es auch direkt eine weitere Besonderheit, so wurde eine Person aus dem Publikum gewählt, diese Person saß neben mir und ich dachte erst Max hätte mich gemeint, als er in unsere Richtung sprach.
Zum Glück holte er das Mädchen neben mir auf die Bühne.
„Problem“ sie war 17...ähm ich meine 18, 21...34 sah aber sehr jung für ihr Alter aus.
Ist ja auch egal, sie war 18 PUNKT! Problem? Was für ein Problem?!

Bevor sie aber als „Praktikantin“ eingestellt wurde, musste sie ein Bewerbungsgespräch...naja sagen wir über sich ergehen lassen. Die musste aber vom „Chef“ gemacht werden und es konnte nur einer sein und ich und wohl der gesamte Postbahnhof wusste, das es nur einen geben konnte.
Der Eine, der Einzige. Der Moderator der neuen Antenne Kugelblitz.
Benny Borg!
Wer Benny kennt, weiß das er eine sehr kontroverse Figur ist, die so ziemlich alles Menschengruppen die ich nicht mag verkörpert.
Natürlich ist das ganze Satire und soll genau diese Menschen veralbern, weswegen ich mich vor lachen kaum noch halten konnte, die Antworten Frankas, der 18 jährigen Person die neben mir saß, taten einen großen Teil dazu bei.
Es viel des öfteren ein lautes „POAH“ und „BENNY!“ aus dem Publikum, Ausrufe welche man noch öfters hören sollte aber dazu später mehr!


Ab hier werden übrigens die Dinge, die auf der Bühne passierten nicht mehr geordnet erzählt.
Ich habe ein sehr schlechtes Gedächtnis, man möge mir verzeihen.
Man zeigte dem Publikum 3 Trailer von Filmen, die...naja...noch unter den Trash Filmen stehen.
Lasst mich das anders formulieren, kennt ihr noch Super RTL? Dort liefen damals jeden Mittwoch um 20:15 (nach Spongebob) sehr spezielle Filme, manchmal natürlich richtige Klassiker wie „Little Nicki“ oder „Richie Rich“ aber es gab auch andere Filme, von denen ich zwar noch weiß was dort ablief, mir aber keinerlei Namen gemerkt habe.
Naja was soll ich noch sagen, die Trailer solcher Filme hat man uns gezeigt, ganz ehrlich...guckt sie einfach, ihr findet die Trailer unter diesem Text.
Mein Tipp, achtet beim zweiten darauf was zu sehen ist, wenn das Wort „tarnen“ fällt!

Weitere Beleidigungen gegen Prominente, andere Rapper und Co. später gab es eine Pause.
In dieser konnte man Getränke und Co. Kaufen, ich hatte mich leider etwas verquatscht und es versäumt mir was zu trinken zu holen, naja immerhin war das Gespräch nett.
Nach dieser Pause folgte man dem „Muster“ eine Geschichte vorzutragen.
Mal vorab, 2 Reihen hinter uns (ca.) saßen zwei Mädchen, als erstes fiel dort eine Bierflasche um, was die beiden lauthals kommentierten, man hörte von ihnen immer wieder Ausrufe des „nichtgefallens“, lautes gackern inklusive.
Mal ehrlich...ich kann ja verstehen wenn man Begleitung für jemanden spielt und das ganze nicht versteht bzw. es nicht so prickelnd findet aber muss man sich wie eine blöde, Entschuldigung FOTZE verhalten und so laut irgendwelche Scheiße labern, das man kaum noch was von den Sachen versteht, die auf der Bühne gesagt werden, ganz ehrlich diese beiden nehmen den Borg doch sicher auch ernst und sind nur wegen ihm gekommen (POAH! BENNY!).
Im Tourtagebuch ( kann man sich beim „Im Autokino“ Podcast anhören) sagte Max ebenfalls das ihm das unfassbar auf die Nerven ging und hat sie...naja, sagen wir er ist auch etwas ausfallend geworden aber das liebe ich an Max.

Bei der Geschichte waren sie allerdings irgendwann still, die Handlung davon nun zusammenzufassen, erspare ich mir hier....ich erinnere mich kaum noch an den Ablauf des Abends, da wird das nicht besser sein.
(Es wird übrigens ein Video aus Bochum geben, wer es also sehen will, darauf warten!)

Hier merkte man das Benny Borg in den Köpfen der Nukularmee fest verankert ist, egal ob es Adam Sandler war, der vor einer leeren VHS Hülle kniete, oder sonst jemand irgendwo kniete.
Man hörte nur aus dem ganzen Publikum, einen Namen BENNY!
Immer und immer wieder POAH! BENNY! POAH! POAH! POAH!
Das ganze war zwar asozial ohne Ende aber es war egal, es war einfach so unfassbar witzig und selbst auf der Bühne herrschte andauernd Gelächter, weil ein „BENNY!“ aus der Meute kam oder mal wieder jemand in der Geschichte kniete.
Man merkte zwar gegen Ende der Geschichte, das es den dreien langsam auf die Nerven ging aber bevor es eskalierte, war die Geschichte auch schon vorbei. Tosender Applaus folgte und die Jungs gingen von der Bühne aber welcher Künstler geht ohne Zugabe.
Die Jungs kamen nach den „Credits“ wieder und hatten noch eine kleine Publikumsaktion, die Hälfte der Halle kannte die Aktion schon von Snapchat, mir inklusive, trotzdem freute ich mich sehr darauf.
Das Publikum, sollte „Braveheart“ nachspielen.
Was soll man sagen, 2 Fronten, einer der „FREIHEIT“ schreit während die hinter ihm „KRIEG“ schreien, worauf wir „LIEBE“ entgegneten...okay das ist nicht wie in Braveheart.
Danach rannte man Wall of Death like aufeinander zu, legte sich hin und wartete darauf das Max fertig gesnapt hatte.
Ess folgte noch eine Verabschiedung und dann war es vorbei, das Fazit gibt es später, da es noch lange nicht das Ende des Abends sein sollte!
Es folgte noch das „rumkumpeln“.
Autogramme besorgen, Fotos machen, kurz ein wenig schnacken und in meinem Fall noch Geschenke in Form von gezeichneten Bildern an die drei vergeben.
Max kommentierte das ganze mit einem „Du hast leider schon auf „Plattform XY“ gespoilert“
Dazu kann ich nur sagen, ihr spoilert in euren Podcasts, ich spoilere so (Bevor mich jetzt jemand anschwärzt oder ähnliches, ist nicht böse gemeint und ich wollte es nur auch der Nukularmee zeigen und hätte es sonst sicher vergessen!)
Bilder folgen hier, sowohl die die ich mit den Jungs gemacht habe, als auch die die ich gezeichnet hab.

4 Dullis, Ein Bild.

Meine Gaben an die drei.

Danach ging es aber noch nicht nach Hause, mit einem Teil der Gruppe der ich mich angeschlossen hatte ging es noch zum M&F Club (Musik&Frieden). Dort sollte Max noch ein Rockstah Konzert spielen bzw. das „Nerdy Terdy Soundsytem“, bestehend aus Max, DJ Larri Luke aka Larissa Rieß und Chris Nanoo.
Als wir dort ankamen war es schon gut gefüllt, wir hörten also Larissa für 1 ½ Stunden zu.
Sie spielte Trap und Hip Hop...also ich glaube das die Genres so heißen und ich muss sagen, trotz der Tatsache dass das so gar nicht meine Musik ist, fand ich es echt gelungen.
Irgendwann kamen dann aber Max und Nanoo auf die Bühne und rissen, zusammen mit Larissa, Musik und Frieden ab.
Ein kurzes aber intensives Konzert, welches wirklich großartig war, wirklich viel dazu sagen kann man nicht, da es schwer zu beschreiben war, man muss es erlebt haben.
Es war GROßARTIG!
Wir verließen den Club, trafen noch mehrmals auf Chris und Werner (den Tonmann), dankten ihm noch und gingen dann unsere Wege, irgendwann trennten sich auch die Wege meiner Begleitung und mir und ich kam um 4:10 bei meinem Kumpel an und fiel halbtot aber sehr glücklich ins Bett.

Ein kleiner Eindruck zum "Rockstah" Konzert
Fazit:
Natürlich hat man bei Radio Nukular keine fette, krasse Show die bis ins kleinste geplant ist aber das würde ich bei diesen drei Dullis auch niemals wollen.
Ich mag es wenn sie sich dissen, das Publikum mit einbeziehen und ihre Taten kommentieren, ich mag es wenn jemand Spontan witzig sein kann und trotzdem einen kleinen Plan hat was in der Show passieren soll.
Die Leute die dort waren, bis auf ein paar Leute, waren extrem freundlich und dazu bereit neue Leute kennen zulernen, ich als eher nicht so offener Mensch finde selten Gruppen in die ich mich eingliedern kann aber hier ging das ohne Probleme.
Es war einfach unfassbar großartig, ich habe selten so gelacht in meinem Leben und das tat einfach extrem gut, seit langer Zeit mal wieder herzhaft lachen zu können und Leute zu treffen, die so ticken wie ich selbst.

Das „rumkumpeln“ setzte dem ganze noch die Krone auf und war mit Umarmungen und allem drum und dran absolut großartig.

Das „Nerdy Terdy Soundsytsem“ war dann auch noch ein mehr als gelungener Abschluss.

Danke an alle die die Tour möglich machen, ihr seid die besten! <3

Nächstes Jahr werde ich also wieder dabei sein, wenn es heißt „Es ist Zeit für Dominik, Max und Chirs. Es ist Zeit für Radio Nukular, NUKULAR!“

Übrigens, mein Loot des Abends.


Anhängend noch Links zu den Videos und ähnlichem.

Mein Video über Mobbing:


Der erste Trailer:


Der zweite Trailer:


Der dritter Trailer:

Ein kleiner Einblick in das "Rockstah" Konzert:




Alle Schreibfehler gehören meinem Hirn und dürfen nicht in Kommentaren oder ähnlichem erwähnt werden, ich habe leider nur eine 3- in meinem Deutsch Abi, da kann man nicht so gut schreiben!



Der Schubbi auf dem härtesten Acker Deutschlands - With Full Force Festival 2016

An Silvester letztens Jahres wurde mir eine Frage gestellt, welche ich ganz spöttisch mit „Ja“ beantwortete, es war die Frage ob ich 2016, zum With Full Force mitfahre.
Ich kannte allerdings meine Freunde, welche schon des öfteren zum Summer Breeze oder zu irgendwelchen anderen Veranstaltungen wollten, aus denen im Endeffekt nichts wurde.
Letzte Woche ging es dann nach langer Planungsphase, mehreren Änderungen im Thema Anreise und Co. nach Roitzschjora, bzw. zum Flugplatz, auf den „härtesten Acker der Welt“ das With Full Force Festival.



Zu einem Festival Bericht gehört natürlich auch die Anreise.
Nachdem ich mich morgens also nach 3 Stunden Schlaf aus dem Bett quälte und mich zum Bahnhof begab, hieß es erst mal zum ZOB in Berlin kommen, was natürlich das kleinste Problem war.
Die richtige Haltestelle gefunden hieß es dann auf den Flixbus warten.
Er erreichte überpünktlich den ZOB und Rucksäcke, Stühle und Koffer wurden verladen und wir machten uns auf den Weg nach Leipzig.
Doch auf dieser Strecke erwarteten uns schon die ersten Probleme.
Plötzlich standen wir, vor uns ein Kilometer langer Stau, welcher unseren Zeitplan komplett auf den Kopf stellte.
So hatten wir in Leipzig keine 40 Minuten mehr Zeit um zu unserem Anschlussbus zu kommen sondern 10, was dazu führte das wir nicht mehr einkaufen konnten und wir ohne Verpflegung auf das Festival fahren mussten, was dank der gefühlt 8000 Grad Celsius ein kleiner Dämpfer war.
Allerdings lernten wir schon vor dem Festival Leute kennen, mit welchen wir uns gut unterhalten haben.
Eine Busfahrt später konnten wir sie dann sehen.
Die Mainstage tat sich in der Ferne auf und es war nur noch ein 2 Kilometer langer Fussmarsch bis wir sie erreichten, dachten wir den als nächstes galt unsere Aufmerksamkeit der Suche nach einem Platz für unser Lager.
Die Suche führte uns den halben Weg zurück, welchen wir gerade gekommen waren, welcher mir komplett die Kräfte raubte.
Glücklicherweise legten wir eine kleine Rast ein, die ich angefordert habe um einen Schluck zu trinken und Sonnencreme aufzulegen.
Warum glücklicherweise? Während dieser Rast sagte uns ein Männlicher Mitcamper, das wir uns einfach an die Seite stellen sollen, also über die Abgrenzung hinaus, da sich eh niemand daran hält.
Gesagt getan, bauten wir die Zelte auf und machten uns auf den Weg zum Festival Gelände, den Kilometer zurück, den wir nun schon zweimal hinter uns hatten.
Diesmal gingen wir aber mit mehr Elan, denn unser Ziel war in Sicht.
Ich habe übrigens ein „Free Hugs“ Schild gebastelt , welches mir sehr viele Umarmungen einbrachte, die erste war direkt von einem Wesen anderen Geschlechts, welche auch noch in nasser Kleidung rumlief, eine sehr schöne Erfrischung.
Über das Wochenende sammelte ich 54 Umarmungen, es war alles dabei Halbnackte Männer, Frauen, große Teddybären und auch 4 Mitglieder von "Bury Tomorrow" und einer von "To the Rats and Wolves."
Als wir unser Bändchen abholten und endlich das Festival betraten, erkundeten erst mal das Gelände, tranken etwas und gingen dann zum ersten mal vorne zur Main Stage auf der sich „The Amity Affliction“ die Ehre gab.

So nah und doch so fern, die Main Stage des With Full Force Festivals

The Amity Affliction war schon eine krasse erste Festival Erfahrung.
Man musste sich erst an die „übertriebene“ Lautstärke und den krassen Bass gewöhnen, nach 2 Liedern hatte sich der Körper allerdings an die extremen Verhältnisse gewöhnt.
Wir blieben allerdings nicht sondern schauten uns weiter um, wir endeten am Impericon Zelt, in dem wir uns ein Überraschungs-Shirt für 5 Euro kauften.
Das hier war meins, hat sich gelohnt!

Danach hieß es für mich, sich für das erste Autogramm anzustellen, "Stick to Your Guns" waren sehr sympathisch und kommentierten auch das Schild um meinen Hals.
Dann passierte etwas, was mir noch des öfteren passieren sollte, ich verlor meine Gruppe.
Ich ging also allein zu „Six Feet Under“, nachdem ich kurz beim Zelt war um mein Autogramm und mein ebenfalls erworbenes With Full Force Shirt, unterzubringen.
Ich fand die Jungs bei „Walls of Jericho“ wieder, welche durch eine Frau an der Front überzeugt, welche besser Growlt als so manch männlicher Frontmann.
Zusammen warteten wir dann auf den ersten Headliner, eine unbedeutende Newcomer Gruppe die sich „Slayer“ nennt.

Lichstimmung stimmte auch am Himmel über der Bühne.

Slayer war der Headliner welcher uns am wenigsten interessierte, dementsprechend erwarteten wir wenig und man, hat Slayer die Stage abgerissen.
Slayer zeigen gut wie man nur mit Licht und Nebel eine Hammer Show abliefern kann.
Ich konnte zwar nur 2 Lieder mitsingen aber trotzdem sind wir alle ziemlich abgegangen.
2 Backdrops, „Raining Blood“ und „Angel of Death“ später endete die Show und wir begaben uns zurück zum Zelt. Zwar gingen wir noch zu Vader aber die Anreise und Co. hatten uns ziemlich fertig gemacht.
Wir beendeten also den ersten Tag, ich schlief übrigens auf dem harten Boden, weil ich keinen Bock hatte meine Matratze aufzublasen...dumme Idee.
Ansonsten kann man sagen, das die Preise mittelmäßig sind, nicht zu teuer und auch nicht unfassbar billig, es war bezahlbar.

Slayer tauchte die Main Stage in die ein oder andere Farbe und ließ sie förmlich brennen.

Nach einer ziemlich suboptimalen Nacht, wachte ich zum dritten mal auf, diesmal war ich aber nicht allein, also begab ich mich endlich aus meinem Zelt und puzzelte meinen Rücken in feinster Tetris Manier zusammen.
Meinem Kopf ging es zum Glück gut, die Kopfschmerztablette in der Nacht hielt mir sowohl den Kopf zusammen und lies mich zudem schnell einschlafen.
Nachdem man sich also für den Tag fertig gemacht und gestärkt hatte ging es auch schon wieder zum Gelände. Wo „Fallujah“ und „Annisokay“ auf uns warteten. Ich kaufte mir allerdings noch kurz einen wunderbaren Jutebeutel, eigentlich finde ich die Dinger extrem hässlich aber ganz ehrlich, für Festivals sind die Dinger echt verdammt nützlich.
Dann startete auch schon „Fallujah“, die sich als ziemlich gute Liveband herausstellte.
Die Jungs haben ziemlich was drauf, es gab nur ein Problem, es war einerseits sehr „früh“ also 13:30 Uhr und sehr viele Leute schliefen noch und „Fallujah“ ist nun kein großer Name für den man extra aufsteht.
Andererseits war es wohl auch falsch die Jungs auf der Main Stage spielen zu lassen, man hätte lieber mit „Annisokay“ tauschen sollen und „Fallujah“ auf der Tent spielen lassen sollen.
Annisokay nämlich hatte eine Stimmung welche auf dem Force seines gleichen suchte. Circle-Pits, Mosh-Pits und sogar eine Wall of Death.
Leider kam ich etwas zu spät und konnte bei dem Spass vor der Bühne nicht mitmachen und musste das Konzert etwas weiter hinten genießen, was auch schon ziemlich gut war.

Immer für eine schönes Bild da, der Camping-Platz

Danach hieß es für mich, rum gammeln bis WBTBWB („We Butter the Bread with Butter“) auf die Main Stage kletterte.
Leider kamen wir tatsächlich zu spät und verpassten leider „Ich mach was mit Medien“, was ich ziemlich schade fand, ich war jetzt nicht angepisst aber ich mag das Lied eben sehr gern.
Das Konzert war allerdings spitze. Super Stimmung, gute Auswahl der Songs und eine wirklich gute Show!
Die Show hat mich so überzeugt das ich bei der nächsten Tour auf jeden Fall dabei sein werde.
Denn mit 30 Minuten war die Show etwas kurz.
Wir holten uns, nachdem wir uns Autogramme von Amon Amarth geholt hatten, Autogramme der Butterbrote. Beide Bands wirkten dabei sehr sympathisch.
Als nächstes verlor ich mal wieder meine Gruppe, etwas das zum Running Gag wurde, leider.
Währenddessen spielte Behemoth und irgendwie war der Sound naja mittelmäßig, es kratzte teilweise sehr und war wirklich extrem laut, also nicht das angenehme laut.
Nachdem ich meine Gruppe wiedergefunden hatte, Sangria trinkend auf dem Boden sitzend, findet mal 3 Leute in schwarzen Shirts die auf dem Boden sitzen, wenn 1000 andere es auch tun, ging ich zur Autogramm Stunde von Fallujah und man sind das nette Jungs.
Als ich dort ankam stand eine handvoll Leute da, ich hatte schon Panik die Autogramme sein schon rum, ich guckte nicht auf die Uhr und merkte nicht das sie gerade 5 Minuten läuft.
„Fallujah“ nahm sich extrem viel zeit für dein Fans, machte Witze und redete ausführlich mit den Leuten, noch dazu gaben sie jedem die Hand und bedankten sich.
Auf meiner Autogrammkarte finden sich außerdem ein „Thank You“ und ein Smiley. Sehr sympathisch.

Für mich einer der besten Auftritte, "We Butter The Bread With Butter"

Während am Abend alle Fussball guckten ging ich zur nächsten Signing-Session mit „The Browning“ eine meiner Lieblings-Bands.
Dafür gilt im Grunde das gleiche wie bei „Fallujah“. Sehr nett, wir schnackten über ihr neues Album, was eine Woche vorher erschien und man gab sich die Hand, ich freute mich auf später am Abend, wenn die Jungs noch Live spielen sollten.
Kaum war das Autogramm sicher verstaut, ging es auch schon zu Amon Amarth...dachten wir aber da war ja noch was.
Es wurde nämlich noch Ping Pong...ähm...Fussball gespielt und hier zeigte sich, das erste und einzige mal, eine komische und wirklich ekelhafte Stimmung.
Es wurde gepöbelt, gegen andere Leute die vor der Leinwand waren oder auch gegen die Italiener.
Das ganze ging mir extrem auf den Keks, nicht nur das ich auf „Amon Amarth“ warten durfte, nein um mich rum waren auch noch pöbelnde Fussball Fans, was die sonst extrem friedliche Stimmung des Festivals für eine gewisse Zeit zerstörte.
Danach ließ man aber keine Zeit mehr verstreichen und ließ den zweiten Headliner los, „Amon Amarth“ betrat die Bühne und legte eine Show der extra Klasse hin.
Auch hier konnte ich wieder nicht wirklich mitsingen, mehr als bei „Slayer“ aber auch nicht sehr viel.
Trotzdem war das ganze die bis dahin beste Show, was Pyro und Effekte anging.

Aus der Kategorie "Hab ich leider keine guten Bilder von" hier "Amon Amarth"

Danach ging es noch zu „The Browning“, zwar kam ich etwas zu spät aber noch rechtzeitig zu „Industry“, was mein Lieblingslied der Jungs ist.
Das ganze war einfach das was ich mir davon erhofft habe, absoluter Abriss der Tent Stage.
Es war eine super Mischung aus neuen und alten Songs.
Der Fanboy Bonus machte es für mich zum bis dato besten Konzert.

Ich hatte übrigens mal wieder meine Gruppe verloren, fand sie aber schnell wieder und wir sahen uns die ersten 4 Lieder von „Cypecore“ an, die ziemlich gute Musik machen.
Wir hatten allerdings das gleiche Problem wie am Vorabend, wir waren extrem im Arsch und wollten nur ins Zelt, diesmal auch mit Luftmatratze und in gemütlich.

Bei "The Browning" herrschte Stimmung die seines gleichen suchte.


Der Sonntag begann wie der Samstag.
Wir begaben uns allerdings diesmal direkt zum Impericon Zelt wo „Bury Tomorrow“ auf eine Autogrammkarte kritzelte und 4 von 5 Mitgliedern mich noch umarmten.
Währenddessen spielte „To the Rats and Wolves“, die Jungs lieferten eine gute Show ab und die Stimmung war auch super, nur der Sound war etwas mittelmäßig, was aber auch daran liegen könnte das ich noch etwas müde war.
Die Jungs stolperten von der Bühne direkt zur Metal Hammer Stage um Autogramme zu geben.
Mich erwartete die längste Wartezeit, bei einer Signing-Session.
Die Wartezeit konnten wir aber gut überbrücken, da wir uns mit ein paar Leuten unterhalten konnten.
Die Warterei war es durch eine weitere Umarmung und einen netten Plausch wert. Wir verpassten zwar „Bury Tomorrow“ aber hey, die Jungs haben mich umarmt, das reichte mir.
Dann spielte „Bury Tomorrow“ nochmal nur unter dem Namen „Beartooth“.
Mal ehrlich, die Jungs machen echt gute Musik aber sie nach Bury Tomorrow spielen zu lassen, ist etwas komisch, das sich der Sound etwas doppelt.
Danach ging ich kurz zu „The Matter of China“ welche trotz des Newcomer Status, gut Stimmung machten.
Der nächste große Act war dann „August Burns Red“. Welche ziemlich ballerten, leider war das ganz auf lange Sicht etwas eintönig.

Das was ein Festival zu etwas ganz besonderem macht, die Crowd

Dann folgte mein persönlicher Headliner, „“Bad Relegion“ glänzte mit Vielfalt in den Songs (haben ja genug) und dem typische „Bad Relegion“ Humor und Sound.
Zwar passten sie nicht ins Line-Up aber das tat der Stimmung nichts schlechtes.
Mittendrin ging aber die Welt unter und es fing an, aus Eimern zu schütten, so stark das wir uns danach umziehen mussten.
Aber allein „Just a Punkrock Song“ war es wert.
Frisch „geduscht“ ging es also zu „Trivium“.
Eine Band die auch eine extrem gute Show ablieferten, ich habe aber kaum Bezug zu „Trivium“ was sich aber in Zukunft bessern soll.

Bevor alles nass wurde, machte Bad Relegion schon Stimmung.

Dann folgte aber der Oberkracher, „Five Finger Death Punch“ betrat die Bühne und riss als letzter Act der Main Stage, die Stage driekt ab und mich noch dazu.
Man hatte Akustik Elemente, viele unterschiedliche Lieder und viel mehr. Es war einfach grandios!

Five Finger Death Punch als krönender Abschluss.
Völlig im Eimer ließ ich dann aber „The Last Supper“ also die letzten 3 Bands sausen und ging ins Bett.
Am Nächsten Tag ging es mir besser als ich erwartet hatte.
Es hieß Sachen packen, Müll sammeln und alles abbauen, typische Festival Zeug eben.
Schlussendlich suchten wir unser Shuttle und dann hieß es, Ciao With Full Force 2016.

Fazit:
Für mich war es eine grandiose erste Festival Erfahrung.
Es war nicht zu groß, alles sehr sympathisch, alle waren freundlich und mit Elan an der Arbeit.
Das Personal war einfach super und die Preise waren okay.
Nur die Einkaufmöglichkeiten wenn es um Lebensmittel geht, waren etwas weit weg und teilweise hat mich der Aufbau etwas verwirrt.

Im großen und ganze war es aber ein ziemlich gutes Festival!

Man sieht sich ja bekanntlich immer zweimal im Leben, das wird wohl auch auf das Force zutreffen.

Hier nicht erwähnt da ich keinen Platz dafür gefunden habe, Ding wie die Mülltonne die vor der Main Stage rum getragen wurde und alles was in die Richtung geht, ich habe auch leider keine Bilder davon, schade aber naja es ist auf jeden Fall ziemlich lustiges Zeug passiert..einiges auch irgendwo ekelhaft...so wurde "Narnia" mit Exkrementen an an ein Dixi geschrieben aber das ganze war trotzdem ziemlich witzig.

Der Held des Festivals, mein Schild!

Ein Abend mit Fiddler's Green!

Moin liebe dreifach geschnarkselten Leser!
Vor kurzem, genau gesagt am 9. April 2016 befand ich mich für einen Tag in der wunderschönen Stadt, welche sich Potsdam nennt!
Gut neben Berlin sieht alles schön aus, sogar die Merkel in...lassen wir das!
Auf jeden Fall hatte das ganze natürlich einen triftigen Grund. So gab sich eine meiner absoluten Lieblings-Bands die Ehre dort eine Acoustic Session zu spielen!
Diese Band nennt sich Fiddler's Green, ich werde mich wohl spätestens im August, wenn ihr neues Album erscheint, dieser Band genauer widmen, also nur kurze das Genre!
Es handelt sich bei den Jungs um 6 Männer aus Süd-Deutschland um eine Band die Irish Folk mit Punk Rock kombiniert und das ganze so erschreckend gut macht, das jeder Song ein Ohrwurm ist...na gut fast jeder!
Aber wie gesagt, dem widmen wir uns im August!
Ich pilgerte also um kurz nach 7 Uhr Nachmittags, zum Lindenpark in Potsdam um der Audienz der Fiddler's zu lauschen!

Alles was vor dem Konzert passierte ist natürlich nicht der Rede wert, da es ziemlich normales Konzertgedöns war! Reingehen, aufs Klo gehen, noch ne Fanta exen und dann darauf warten, das sich die Band auf die Bühne traut!






Es begann dann relativ "spektakulär"...eher lustig...okay einfach nur lustig!So viel mir bereits vor Beginn das Radio im hinteren Bereich der Bühne auf, dieses wurde nun zum Einsatz gebracht man hörte Musik aus den verschiedensten Genres, so konnte ich (u.a.) Musik von Skrillex, Suicide Silence und natürlich auch den Fiddler's vernehmen. 
Mach ca. 1 1/2 Minuten des sehr abwechslungsreichen Mixes, traute sich die eher scheue Spezies der Band dann vor die Augen, der geschätzt 400 Leute!
Es wurde auch nicht lang gefackelt und man begann mit dem altbekannten Lied "Old Man" 
Bei diesem Lied stand die Meute noch klatschend und sich wenig bewegend, vor der Bühne....ich konnte nicht ahnen wie es am Ende aussehen würde!
Nach einem weiteren Song, sprach dann Pad, der Gitarrist der Band das erste mal zu jubelnden Meute!
Was genau er sagte...weiß ich nicht mehr aber es war sicher lustig, denn die Konzerte, besonders die kleinen Acoustic Konzerte der Jungs, haben etwas was sehr besonderes, sie sind gespickt mit lustigen Einlagen und Geschichten!
Nun werde ich das ganze nicht mehr chronologisch halten, da ich es nicht kann, ich werde einfachschreiben was mir noch im Gedächtnis rumgeistert!

Das erste was mir im Gedächtnis blieb, war der Moment in dem Pad, hier in der Mitte, mit seinem prächtigen Bart zusehen, eine Sitar herausholte!
Nun spielte er damit keine indischen Pop-Songs, nein er spielte darauf "Thunderstruck" von ACDC und "Smoke on the Water" vom dunklen Pink!
Das ganze sorgte selbstverständlich für Lacher....und auch beeindruckte Gesichter...ich wusste nicht das man diese Lieder so darauf spielen kann, das es sich anhört als wäre es eine normale Gitarre!
Weitere Songs wie "A Night in Dublin" oder auch "The Creel" folgten!
Letzteres hat auch wieder eine Art Showeinlage, so hat man jemanden aus dem Publikum gebeten, die Zeit zu stoppen, das Ziel den Song so schnell wie möglich spielen! Das Ergebnis 1:43...not bad my Friends, not bad!
Eine weitere Showeinlage, fand man beim Song mit dem Namen "The Bottom of our Glass" sdo holte man ein Männlein und ein Weiblein auf die Bühne um ein Wetttrinken zu veranstalten, natürlich nur unter einem Vorwand, so brauchte Frank (Schlagzeuger, ganz rechts im Bild) eine Flasche um darauf zu "trommeln"!
Eigentlich wollte ich mich erst melden...nur doof das ich keinen Alkohol trinke!
Danach durften die beiden noch miteinander auf der Bühne tanzen...also tanzen tanzen!
Hier noch einmal Pad mit seiner "E-Sitar"

Tanzen ist übrigens ein gutes Stichwort!
Von Song zu Song, von Strophe zu Strophe, taute die menge auf, tanzte und machte einfach gute Stimmung!
Es wurde gesprungen, getanzt, geklatscht und mitgesungen!
Hab ich schon die Showeinlagen erwähnt? Nein? Gut denn mir fällt da eine ein!
Es wurden zwei Frauen auf die Bühne geholt, diese sollten sich von Frank schlagen lassen....ehmm  nein Moment sie bekamen Edelstahl-Deckel, auf die Frank schlug, es gab nämlich, ebenfalls im hinteren Teil der Bühne, eine Konstruktion, an der verschiedene Küchenutensilien hingen, auf denen Frank während zwei Songs, rum trommelte!
Nun mussten zwei Frauen ihm dabei zur Hand gehen, was zum Glück ohne Verletzungen endetet!
Irgendwann folgte dann der Song der das Eis brach und selbst die letzten Leute in der Crowd zum Springen animierte!
"Yindy" ist generell einer der besten Songs, den die Fiddler's performen können!
Mein Gott ging die Menge bei dem Song ab, während sie meist nur tanzte oder bei Songs wie "Raise your Arms" die Arme von Links nach Rechts glitten ließ, bebte hier der Lindenpark!
Auch wurde hier mal wieder gezeigt, wie authentisch die Band ist, so verpatzte Albi (Sänger, links neben Pad) satte 3 mal den Einsatz, was einerseits sehr witzig aber auch sehr sympatisch war!
Am Ende des ersten Parts erklang "Bugger Off" und wer die Band nicht kennt, kennt die Besonderheit des Song nicht, so fordert die Band vor ihm auf, das die Crowd sie beleidigt!
Im Song heißt es desöfteren "FUCK YOU!" und der sonst eher ruhige Lindenpark, wenn es um das mitsingen geht, wurde auf einmal laut! 
Albi während "Into the Sunset again"
Die Band gab nach ihrem ersten Part zwei Zugaben, die erste begann mit "Into the Sunset again" ein Song welcher von Albi allein performt wurde!
Hier kam mein wunderbares Feuerzeug, welches ich tatsächlich nur für Konzerte und Kerzen habe...ja ich rauche auch nicht, zum Einsatz!
Gänsehaut pur!
Die letzten Songs bestanden dann aus den typischen Fiddler Songs wie "Folks not Dead" (Bei welchem Pad die Strophe nicht singen konnte, da er einem Lachanfall verfiel, wieder sehr sympatisch)
und "The Night Pad Murphy Died" (meinem Lieblings Song der Fiddler's) und hier ging die Menge dann mehr als ab...ich war schon auf so einigen Konzerten aber egal ob Rise Against oder Linkin Park, keine Crowd definierte "Stimmung" so wie diese es tat!
So gab es ab Yindy direkt vor mir einen Moshpit der von Song zu Song größer wurde! Ja ein Moshpit...etwas das manche Death Metal Bands sich wünschen aber des öfteren nicht bekommen!
Das Konzert wurde mit "Dirty Old Town" sanft beendet, damit man sich nochmal schunkelnd, in den Armen liegen kann!
Die Band verabschiedete sich und ich ging aus dem Saal heraus!
Nun war es das aber nicht!
So gehören die Fiddler's zu der Art von band welche ihren Fans sehr nahe steht, so kamen sie nach ihrem Auftritt, noch zum Merchstand um Autogramme zu geben und Fotos zu knipsen!
Hab ich schon mal gesagt, das die Fiddler's sehr sympatisch sind!? 
Fazit also: mega geiles Konzert, mit den verschiedensten Instrumenten! Von Banjo über Balalaika bis hin zur Sitar war alles dabei!
Zuschauerinteraktion und co sollten viele Bands haben, zumindest wenn ihre Shows im kleinen Kreis stattfinden und der Humor und die kleinen Patzer machen das ganze zu einem extrem guten Konzert

Total verschwitzt und kaputt aber zufrieden und glücklich ging ich also durch die laue Potsdamer Nacht zurück zum Hotel und freue mich auf Dezember, wenn ich mir eine normale Show der Jungs ansehen werde!
Danke also an Albi, Pad, Tobi, Frank, Rainer, Stefan und Crew für ein extrem geiles Konzert!

Anbei noch ein paar Bilder!

Hier noch Tobi, während seiner waghalsigen Aktion, auf einem Barhocker, ein Instrument zu spielen!

Hallo, wer schreibt hier eigentlich und verärgert alle Fans mit seiner Meinung?



Moin Moin.
Das da, das bin Ich.
Ich? Ich bin Dave, seines Alters bewusst und jemand der einfach im Leben rumsteht und Fotos auf einem Bahnsteig macht, wobei er auch noch aussieht, wie ein Ed Sheeran mit schwarzen Haaren.
Leider mache Ich keine Musik und bin nicht sehr erfolgreich, in dem was Ich tue. Das ist mir zwar egal aber man kann es einfach mal erwähnen.
Ich bin nun seit 2016 auf diesem Blog und seit 2011 aktiv im Internet unterwegs. Angefangen hat meine Reise auf dem Planeten Instagram, damals mit einer schlecht fotografierten Musikbox und allen Filtern, die mir zur Verfügung standen. Es war eine tolle Zeit.
Dann ging Ich durch alle Formate. Podcast, Blog, YouTube. Auf YouTube erst langweilige Let's Plays (Ja die gibt es noch), dann aufwendige Gameplays und zum Schluss dann Videos über Musik. Die wurden mir dann aber einfach zu doof, zu viel Arbeit mit zu wenig Zeit und noch weniger Lust.
Was bliebt, waren die Texte über Musik, also holte Ich einfach meinen alten Blog zurück und jetzt überarbeite Ich endlich mal den Begrüßungstext. Wundert euch nicht, dass das Datum im April 2016 liegt.
Ich schreibe in diesem Blog also vor allem über Musik, allgemeine Themen davon und nehme mir Alben und Konzerte zur Brust. Jeden Monat abgeschlossen durch einen Podcast, in dem die Leute meine wunderbar unangenehme Stimme aushalten dürfen. Dazu bin Ich Fotograf, vor allem auf Konzerten, da Ich so einfach keine Motive mehr finde, welche Ich nicht zehn Mal fotografiert habe.
Auf Instagram findet ihr mehr dazu (Ist alles unten verlinkt).
Da mache Ich natürlich auch noch andere Dinge. Ich versuche in meinen Stories furchtbar witzig zu sein, Betonung auf furchtbar. Dazu versuche Ich lyrisch durch das ein oder andere Gedicht auszudrücken, wie Kacke Ich alles finde und versuche einen auf Artzi Künstler zu machen.
Wie ihr lest, versuche Ich viel, was davon funktioniert, entscheide Ich ungern selbst.
Nun viel Spass mit meinem getippten, hoffentlich lest ihr es so gern, wie Ich es schreibe!
- Dave


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