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What is photography?
Freezing time in a picture
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What is poetry?
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Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei Bury Tomorrow w/ Tell You What Now im Musik&Frieden


Es gibt wenige Bands, welche Ich mir immer und immer wieder angucken kann.
Seit April 2017 gehören auch Bury Tomorrow dazu, die Jungs aus Großbritannien zerlegten letztes Jahr das Bi Nuu und Ich war hungrig auf mehr. Dieses „mehr“ bekam Ich dann im April 2018 auf dem Impericon Festival in Leipzig, eine Show welche dermaßen intensiv war, dass sie mein Highlight des Festivals war.
Was soll Ich sagen? Mitte Juni ging es dann endlich wieder in meinen liebsten Teil Berlins, 300m weg vom Bi Nuu wo eine Liebe begann, sollte sie noch gestärkt werden. Das Musik und Frieden lud ein, um die Crowd ein Weiteres mal mit Bury Tomorrow zu zerstören.




Als wir ankamen war das Musik und Frieden schon gut gefüllt und keine zwei Minuten, und dreimal stolpern weil es etwas sehr dunkel war, startete auch schon der Support.
Tell You What Now aus Berlin lieferte auf die Fresse-Metalcore und setzte schon mal eine Latte im Thema Temperatur, es war nämlich direkt mehr als warm in dem relativ kleinen Raum.
Ich kenne nicht viele Songs der Band, eigentlich nur Aerith und Deep Dive.
Die Show war okay. Positiv war die Interaktion und Reaktion auf die Crowd, mittelmäßig war aber leider der Sound, so hat man während der Songs kaum ein Wort verstanden, obwohl technisch alles gut war. Schöne Screams, Growls und Melodien, gute Songauswahl (zumindest nach der Reaktion der Crowd).




Nach 30 Minuten war dann Schluss und nach einer kurzen Umbaupause wurde es dann dunkel im Musik und Frieden, ja es ging noch dunkler. Ohne großes „Tara“ traten die Jungs um Danny Bates auf die Bühne um dann mit „Man on Fire“ direkt loszulegen.
Ungewöhnlicher Anfang aber das war jedem in dieser Großraum-Sauna egal. Der Raum war von Anfang bis Ende ein riesiger Moshpit, welcher nicht aufgehört hat sich zu bewegen. Es war ein Meer aus Menschen, welches durchgehend Wellen schlug und sich auch danach kaum beruhigte.
Songs wie "Lionheart", "Of Glory" oder "Earthbound" trugen ihr Übriges dazu bei. Man spielte wild durch die Alben, lies allerdings „Portraits“, das Debüt, aus. Um ehrlich zu sein, hat man durch Songs wie „Knight Life“ oder „An Honourable Reign“ kein Stück gemerkt! An der Songauswahl gibt es nichts zu meckern! Eventuell an der generellen Länge der Show, die etwas über eine Stunde betrug und mit Black Flame endete (Was übrigens ein fantastischer Abschlusssong ist!) aber das ist alles Nichts zu der Sache, welche jede Bury Tomorrow Show, zu einem absoluten Highlight macht.
Die Band selber, angefangen mit dem Frontmann Daniel-Winter Bates, welcher einer der sympathischsten Menschen dieser Welt ist und das zieht sich durch die ganze Band, neben und auf der Bühne.

Kein Konzert der Band kommt ohne anschließendes Treffen am Merch daher. Egal ob kleine Clubshow und gigantisches Festival. Die Jungs sind auf der Bühne unfassbar lustig und haben einfach Spaß. Necken sich und lecken Glatzen in der ersten Reihe ab, ja das ist passiert! Oden an Shrek, wuscheln von Haaren oder sonst was. Das Ganze erinnert an Menschen wie Winston McCall von Parkway Drive oder Rou Reynolds von Enter Shikari. Bands/Musiker die sich über die Menschen freuen, egal wie viele da sind, egal wie groß das Venue ist. Braucht die Musikwelt mehr von! Außerdem ganz wichtig, Danny spricht jedes mal eine Sache an, dass die Band VIPs zum kotzen finde! Generell dieses Stufendenken, mit „Black Flame“ haben sie es nun auch in einen Song gepresst. Ein Song welcher sich gegen Rassismus, Homophobie und eben dieses VIP Zeug auflegt.
„Black Flame we‘re all the same!“




Also kurz zum Fazit:
Es war Bury Tomorrow, keine großen krassen Überraschungen, keine Show, kein unnötiges Gefrickel. Einfach Bury Tomorrow in Reinform. Was will man mehr? Diese Band zeigt, wie man ein Konzert macht, wenn man keine Lust auf eine durchgeplante Show hat. Sie zeigt wie sympathisch eine Band sein kann, obwohl sie tausende von Platten verkaufen. Dieses Konzert war so wie ein hartes Konzert sein soll. Ohne Pause, ohne stille, mit durchgehender Bewegung und extrem viel Schweiß.
Ich hoffe auf eine weitere Tour im nächsten Jahr und freue mich sehr auf das Album, ein Garant für das Album des Jahres ist es definitiv. Wir brauchen mehr private Konzerte wie Dieses!


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