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It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Schon gehört? - Bury Tomorrow - "Black Flame"


Ich habe mich selten auf ein Album so gefreut, habe die Tage gezählt, habe mir Singles immer und immer wieder angehört und musste dann immer noch einen Monat warten.
Ich rede von Bury Tomorrows fünften Album „Black Flame“.
Bury Tomorrow ist einer der Vorreiter in Sachen Metalcore, eine Band welche es einfach noch nicht geschafft hat zu enttäuschen, also wirklich so gar nicht. Kein Album enttäuscht, die Jungs liefern Live jedes mal aufs Neue ab und lassen Eimer von Schweiß zurück. Dementsprechend groß sind die Erwartungen und noch größer werden sie durch die fantastische erste Single, welche ganz simpel den Namen „Black Flame“ trägt.
Ob Bury Tomorrow es erneut schaffen abzuliefern oder ob sie ihr Geheimrezept zum ersten mal versalzen lest ihr in den folgenden Zeilen.


Das Artwork ist schlicht, gefällt nicht jedem aber gibt Schlimmeres.


Mit „No Less Violent“ setzen die fünf Briten direkt die Latte hoch an und sagen uns allein mit dem Titel, dass uns ein Nackenbrecher bevorsteht. Nach einem langsamen und seichten Intro geht es ab Sekunde 18 direkt so richtig zur Sache. Man knallt uns Shouts und Screams um die Ohren und lässt das Haupthaar mit einer brutalen Instrumentation kreisen.
Der Refrain kommt dann nicht weniger ruhig weg. Das gewohnt melodische Stimmchen von Clean-Sänger Jason Cameron findet in Daniel-Winter Bates brachialen Shouts immer wieder eine passende Antwort. Der Refrain geht direkt ins Ohr und bereitet uns gut auf den kommenden Sturm von Metalcore vor.

„Adrenaline“ setzt dann noch eine Härtestufe drauf und lässt das zarte Stimmchen nicht mehr zart sein. Schnellere Instrumente und den gewohnten Bury Tomorrow Sound. Danny growled sich zwischendurch die Seele aus dem Hals und liefert uns generell ununterbrochene Stimmgewalt.
Zum Ende haut man uns noch einen Breakdown um die Ohren, welcher Niemanden ruhig zurücklässt.

Es folgt der Titeltrack, es folgt „Black Flame“.
Musikalisch brauche Ich nichts zu „Black Flame“ sagen. Es ist wohl das Beste, was diese Band jemals von sich gegeben hat! Es ist die Message die Ich hier einmal hervorheben möchte.
Die Jungs hassen VIPs und ähnlichen Mist und haben es nun auch endlich in einen Song gepackt.
„Black Flame, we are the same“ Ein Song gegen all die Intoleranz und Arroganz in dieser Welt. Bury Tomorrow sagen Nein zu Dingen wie Rassismus, Homophobie und Faschismus und das ist auch gut so.
Ich kann diesen Song nicht oft genug hören. Bury Tomorrow hat eine neue Metal-Hymne geschaffen und sie heißt „Black Flame“.




Nach „My Revenge“ stehen wir wohl am Zenit der Härte, es folgt „More Than Mortal“.
Danny wird endgültig zum Dämon und zeigt uns für eine knappe Minuten zu welchen Taten seine Stimme fähig ist. Unterlegt wird das Ganze durch ein treibendes Gitarrenspiel und es folgt ein gar epischer Refrain, in welchem Auch Jason zu Hochtouren anläuft. Nach einer weiteren Strophe folgt ein Breakdown aus dem Bilderbuch, welcher grandios vorbereitet wird und mit einem „FUCK!“ exekutiert wird.
Meine Güte, was ein Song.
Ich möchte hier einfach mal erwähnen wie technisch einwandfrei das Album ist. Kein Kratzen, kein Rauschen, einfach Nichts. Wo „Gravity“ von Bullet For My Valentine sich manchmal etwas schwierig anhört, zeigen uns Bury Tomorrow wie sich ein Album anhören sollte!

Die zweite Singleauskopplung folgt auf dem Fuß.
„Knife of Gold“ bringt uns den wohl schrillsten Scream der Bandgeschichte und Ich fühle mich direkt in die Zeit von „Portraits“ zurückversetzt. Der Song ist unsagbar hart und bis auf den Refrain sehr unmelodisch und soll einfach zerstören, was bis hier noch steht. Der Refrain begibt sich dann in ganz andere Gefilde, so erinnert etwas an Thrash Metal oder auch an einige Bands wie Wovenwar.
Mit „The Age“ haben wir auch die dritte und letzte Singleauskopplung. Ein komplett typischer Bury Tomorrow Song, welcher wohl am besten in die Earthbound-Ära passt. Mehr braucht man dazu auch nicht sagen. Der Song fällt leider auch etwas zurück, im Angesicht von den Knallern die wir bisher hatten aber auch kein Wunder!

Nach „Stormbringer“ und „Overcast“ folgt dann mit „Peacekeeper“ der Abschluss des Albums.
„Peacekeeper“ folgt der Formel von „No less Violent“ und fühlt sich an als hätte man sowohl am Anfang als auch am Ende den gleichen Song, nur etwas anders verpackt. „Peacekeeper“ arbeitet allerdings um Einiges mehr mit cleanen Vocals. Der Song endet mit einer immer leiser werdenden Gitarre und lässt uns schlussendlich alleine zurück.
Nach knapp 40 Minuten brachialster Musik, sitze Ich auf einmal im Leeren und bin traurig, dass es vorbei ist.



Fazit:
Bury Tomorrow können es einfach nicht, sie können einfach nicht enttäuschen. Ich habe oft gesagt, „Black Flame wir mein Album des Jahres!“
Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall aber hier, hier kam der Fall einfach nicht!
Bury Tomorrow zeigen, warum sie eine der wohl beliebtesten Bands in dem Genre sind. Diese bringt Album für Album raus und jedes Mal zeigen sie einigen der großen Bands den Mittelfinger.
„Black Flame“ ist ein neuer Meilenstein im Genre des Metalcores und Bury Tomorrow haben eine weitere Schippe auf das großartige „Earthbound“ draufgesetzt. „Black Flame“ ist das Beste Album, dass diese Band jemals released hat!
Ich sage das bei jedem Album der Briten aber es wird schwer diese Scheibe zu toppen!

9.5/10 Punkten


Mein kleiner Bericht zum Konzert im Musik und Frieden:

Und hier das Video zu "Black Flame":

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