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What is photography?
Freezing time in a picture
Or just some selfies with a bad fixture?

What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei: The Amity Affliction w/ The Plot in You, Endless Heights & Dreamstate


Ich habe schon lange darauf gewartet, dass Ich THE AMITY AFFLICTION einmal live erleben kann und im Oktober 2018 war es dann endlich so weit. Sie allein waren jedoch nicht genug. So brachten sie, neben zwei weiteren Acts, noch THE PLOT IN YOU mit, welche Ich nun seit kurzer Zeit ab und an höre und wirklich mag.
Vorab muss Ich sagen, dass Ich einige Livesets von den Jungs aus Australien gesehen habe und wenig begeistert war, gerade das Wacken-Set ist ein Graus. Ich war also zwiegespalten aber bereit mich vom Gegenteil zu überzeugen. Also Kamera gesattelt und auf nach Leipzig, ins Täubchenthal.



Die erste Band des Abends hieß DREAMSTATE und kommt aus Wales.
Zur Überraschung haben wir eine Frontfrau, welche ihren großen Brüdern von BEING AS AN OCEAN oder eben Amity in Nichts nachsteht. Tiefe Growls und krasse Screams gemischt mit cleanen Gesängen und einer umher hüpfenden Sängerin, die eine unglaubliche Energie verstrahlte, die sich auch auf das Publikum übertrug, was das Ganze zu einem wirklich guten Opener machte.




Es ging weiter mit ENDLESS HEIGHTS.
Direkt merkte man die Präsenz des Frontmanns, der zu leichten Klängen der Instrumente mit einer sanften Stimme glänzte. Dabei bewegte sich die Band in einer Mischung aus so etwas wie BEING AS AN OCEAN und den Instrumentals von SEPTEMBER STORIES.
Es war jedoch irgendwie ziemlich komisch, die Stimme des Sängers wirkte desöfteren so, als hätte er nicht den Ton getroffen und wäre gar schief. Ich hab sie mir im Nachhinein mal auf der Platte angehört und finde sie da wirklich nicht schlecht.
Live waren sie jedoch relativ lahm, trotz der vielen Energie die auf der Bühne verstrahlt wurde.
Eventuell war es einfach ein schlechter Tag für die Band.




Dann stand auch schon THE PLOT IN YOU auf der Bühne und gaben eine wilde Mischung ihrer Alben zum Besten. Akustisch sind diese dabei wirklich großartig, leider strahlen sie so gar keine Energie aus. Landon Tewers wandert mit seinem Mikro hin und her und schmettert seine Zeilen durch den Saal. Vom Feeling her war es echt gut aber irgendwie hat dieser Knall gefehlt, dazu kam, dass die Show nur gefühlte Zwanzig Minuten ging und sie dann einfach die Bühne verließen.
Damit war es leider relativ enttäuschend.




Dann folgte aber der Hauptact.
Die vier Jungs um Frontmann Joel Birch begannen mit ihrer ersten Single vom aktuellen Album, unter Jubel hörte man das Intro von „Ivy (Doomsday)“ und ohne zu zögern brach Bühne und Saal in eine Orgie der Bewegung aus. Die Menschen auf der Bühne sprangen, das Publikum sprang, moschte und lies sich vor die Bühne tragen, es war Ausnahmezustand.
Von da an spielte man vor allem durch die aktuellen Alben und man lies Songs wie „Deaths Hand“, „I bring the Weather with Me“ oder auch „Open Letter“ durch den Saal schallen.
Dabei gab es wenige Überraschungen und ein paar kleinere Reden und Anekdoten, also ein sehr klassisches Konzert. Hier eine Wall of Death, da eine kleine Ansprache.
Das alles endete dann in „Don‘t lean on Me“ und „Pittsburgh“ und die knapp 120 Minuten vergingen wie im Flug und ließen das Publikum zufrieden zurück.




Man kann also von einem durchaus gelungenen Abend sprechen. Selbst die Akustik war wirklich gut, die Screams von Joel waren On Point und Ahrens Gesang nur ab und an etwas schief, was aber absolut nicht schlimm war und bei den wirklich schweren Songs wie „Drag the Lake“ oder auch „Set Me Free“ waren sie wirklich gut.
Von den Supports konnten mich dabei aber leider nur DREAMSTATE so richtig überzeugen, da sie sowohl Akustisch als auch in Sachen Energie so einiges baten.
Alles in allem war es aber, vor allem durch Amity ein wirklich gutes Konzert, Ich werde sie das nächste Mal definitiv wieder ansehen!

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