In letzter Zeit
merke Ich, wie Ich immer wieder auf Konzerten lande, welche nahezu
winzig sind und daher auch sehr wenig Publikum haben. Was man davon
hält ist jedem selbst überlassen. Da Ich es super finde, bin Ich
mal wieder ins Naumanns getingelt und habe mir diesmal die Band Flash
Forward angesehen, welches letztes Jahr mit den Legenden von You Me
At Six getourt sind und kurz darauf mit „Revolt“ ein Album
releasten, welches wirklich gute Kritiken erhielt. Ich war daher
gespannt, ob sie diese Qualität auch auf der Bühne halten können.
Der Abend begann
jedoch mit der Band Blood Command aus Norwegen.
Die Bühne im
Naumanns ist nun wirklich nicht groß, was die sechsköpfige Band, um
Sängerin Karina Ljone, aber wenig störte. Es wurde gesprungen,
getanzt, geheadbanged und es war dauerhaft Bewegung auf der Bühne
und, wenn der Platz nicht für energiegeladenen Gitarrensoli reichte,
auch gern mal vor der Bühne. Dazu kommt die rotzige Stimme der
Sängerin, welche den sogenannten „Deathpop“ vervollständigt.
Nach anfänglicher Unsicherheit des Publikums fing auch dieses
langsam an warm zu werden und machte heiter mit.
Diese Band mag nicht
die beste Band der Welt sein aber eins ist klar, ihr Auftritt war auf
keinen Fall schlecht sondern hat einen sehr positiven Eindruck
hinterlassen.
Nach kurzer
Umbaupause standen dann auch schon die vier Leute von Flash Forward
auf der Bühne.
Direkt bei ersten
Song bewegte sich das Naumanns als eine homogene Masse. Die Leute
sprangen, tanzten und sangen aus voller Kehle zu Songs wie
„Kickstart“, „One Way Track“ oder auch „Perfectionist“.
Auch ein paar alte Songs waren zu hören, schließlich haben die
Jungs in Acht Jahren bereits Vier Alben released und haben damit eine
Riege von Songs zur Auswahl.
Man hatte so die
härteren Songs, zu denen sich sogar der ein oder andere Pit bildete.
Man hatte aber auch die ruhigen Songs die die Leute zum
melancholischen Schunkeln und langsamen Tanzen animierten.
Das ging sogar
soweit, dass Frontmann Gerrit das Naumanns aufforderte sich zu
setzen, um einen Song ohne Technik auf seiner Akustik Gitarre zu
spielen und Leipzig konnte singen, ziemlich gut sogar. Das machte
diesen Moment wirklich einzigartig und unbeschreiblich schön.
Eine weitere
Showeinlage bestand darin Gerrit auf die Schultern zu nehmen und den
schon „legendären“ Chor Acapella zu singen, das klappte sehr
okay-ish, kann ja nicht in jeder Stadt wen geben der so stark ist,
einen erwachsenen Mann auf seinen Schultern zu tragen!
Nach knapp 90
Minuten war das Konzert dann auch schon vorbei und Ich fand die
Länger, für so eine kleine Band, recht bemerkenswert. Ich erinnere
nur an Counterparts, welche nur knapp an die 60 Minuten herankamen.
Was kann Ich also zu
dem Konzert sagen?
Flash Forward sind
keine 08/15 Normalo-Band, die einfach mal ein bisschen Musik spielen,
welche man schon 1000-Mal gehört hat. Sie sind eine Band, welche
eine unfassbare Energie ausstrahlen und auch vor dem, nicht mal halb
ausverkauften Naumanns, Alles gaben und sichtlich sehr viel Spass
hatten, sowie die Zuschauer es auch hatten. So etwas zu sehen ist
immer unfassbar schön.
Viel Abwechslung und
Showeinlagen, dazu zwei sehr sympathische Bands und ein tolles
Publikum, das Alles machte das Konzert zu einem durchaus Besonderen!
Wenn ihr mal die
Möglichkeit habt, die Band zu sehen, tut es bitte!
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