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What is photography?
Freezing time in a picture
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What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei: Flash Forward w/ Blood Command | @NAUMANNS Leipzig


In letzter Zeit merke Ich, wie Ich immer wieder auf Konzerten lande, welche nahezu winzig sind und daher auch sehr wenig Publikum haben. Was man davon hält ist jedem selbst überlassen. Da Ich es super finde, bin Ich mal wieder ins Naumanns getingelt und habe mir diesmal die Band Flash Forward angesehen, welches letztes Jahr mit den Legenden von You Me At Six getourt sind und kurz darauf mit „Revolt“ ein Album releasten, welches wirklich gute Kritiken erhielt. Ich war daher gespannt, ob sie diese Qualität auch auf der Bühne halten können.


Der Abend begann jedoch mit der Band Blood Command aus Norwegen.
Die Bühne im Naumanns ist nun wirklich nicht groß, was die sechsköpfige Band, um Sängerin Karina Ljone, aber wenig störte. Es wurde gesprungen, getanzt, geheadbanged und es war dauerhaft Bewegung auf der Bühne und, wenn der Platz nicht für energiegeladenen Gitarrensoli reichte, auch gern mal vor der Bühne. Dazu kommt die rotzige Stimme der Sängerin, welche den sogenannten „Deathpop“ vervollständigt. Nach anfänglicher Unsicherheit des Publikums fing auch dieses langsam an warm zu werden und machte heiter mit.
Diese Band mag nicht die beste Band der Welt sein aber eins ist klar, ihr Auftritt war auf keinen Fall schlecht sondern hat einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.


Nach kurzer Umbaupause standen dann auch schon die vier Leute von Flash Forward auf der Bühne.
Direkt bei ersten Song bewegte sich das Naumanns als eine homogene Masse. Die Leute sprangen, tanzten und sangen aus voller Kehle zu Songs wie „Kickstart“, „One Way Track“ oder auch „Perfectionist“. Auch ein paar alte Songs waren zu hören, schließlich haben die Jungs in Acht Jahren bereits Vier Alben released und haben damit eine Riege von Songs zur Auswahl.
Man hatte so die härteren Songs, zu denen sich sogar der ein oder andere Pit bildete. Man hatte aber auch die ruhigen Songs die die Leute zum melancholischen Schunkeln und langsamen Tanzen animierten.
Das ging sogar soweit, dass Frontmann Gerrit das Naumanns aufforderte sich zu setzen, um einen Song ohne Technik auf seiner Akustik Gitarre zu spielen und Leipzig konnte singen, ziemlich gut sogar. Das machte diesen Moment wirklich einzigartig und unbeschreiblich schön.
Eine weitere Showeinlage bestand darin Gerrit auf die Schultern zu nehmen und den schon „legendären“ Chor Acapella zu singen, das klappte sehr okay-ish, kann ja nicht in jeder Stadt wen geben der so stark ist, einen erwachsenen Mann auf seinen Schultern zu tragen!
Nach knapp 90 Minuten war das Konzert dann auch schon vorbei und Ich fand die Länger, für so eine kleine Band, recht bemerkenswert. Ich erinnere nur an Counterparts, welche nur knapp an die 60 Minuten herankamen.


Was kann Ich also zu dem Konzert sagen?
Flash Forward sind keine 08/15 Normalo-Band, die einfach mal ein bisschen Musik spielen, welche man schon 1000-Mal gehört hat. Sie sind eine Band, welche eine unfassbare Energie ausstrahlen und auch vor dem, nicht mal halb ausverkauften Naumanns, Alles gaben und sichtlich sehr viel Spass hatten, sowie die Zuschauer es auch hatten. So etwas zu sehen ist immer unfassbar schön.
Viel Abwechslung und Showeinlagen, dazu zwei sehr sympathische Bands und ein tolles Publikum, das Alles machte das Konzert zu einem durchaus Besonderen!
Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, die Band zu sehen, tut es bitte!




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