Ich habe ja hier vor
kurzem von der COUNTERPARTS Show im Naumanns berichtet und nun
melden sich die Jungs aus Kanada zurück und ballern uns mit der Drei
Track-EP „Private Room“ eine Kostprobe um die Ohren, welche es in
sich hat.
Die EP ist kurz also
halte Ich mich auch kurz.
Der Song „Monument“
ist nämlich mit seinen 1:50 auch nicht gerade lang. Der Song
erinnert sehr an die Anfänge der Band und geht in die Richtung von
„The Current Will Carry Us“.
Wenig melodisch,
straight forward und ohne große Kompromisse bieten die Jungs um
Brendan Murphy uns ein Manifest aus harten Riffs, einem hohen Tempo
und unbarmherzigen Gebrülle ohne Gleichen.
Ich muss sagen, dass
Ich mit dem Song erst nicht warmgeworden bin, da Ich das etwas
melodischere Zeug der Gruppe bevorzuge aber nach mehrfachem hören
der EP gefällt er mir sehr. Dieses kurze Gitarrenspiel bevor dann
die geballte Wut losbricht ist einfach ganz großes Kino und das
unter Zwei Minuten.
„Selfishly I
Sink“ ist dann wieder um einiges emotionaler.
Wir haben einen
Wechsel des Tempos und der Stimmung drin, diese ist erst eine
Fortsetzung zu „Monument“, geht dann in einen recht
langsamen Part über, der wirklich fantastisch ist, nur um dann
wieder auf die extreme Schiene zu wechseln. Das Ganze geht so weiter,
bis wir uns im letzten Drittel des Songs befinden, wo uns ein
Breakdown an den Kopf geworfen wird, der sich dann mit dem
melodischeren Part verbindet. Unfassbar guter Song!
Mit „We
Forgive“ sind wir dann auch schon beim letzten Song und Ich
merke eine absteigende Leiter der Härte. Dieser Song ist nämlich
wie der melodische Teil von „Selfishly I Sink“.
Das gefällt mir
sehr, da man damit die Alben der Jungs in einer EP gut spiegelt und
damit jeder Fan glücklich, mit mindestens einem Song ist. „We
Forgive“ ist dabei durchgehend melodisch in seiner
Instrumentierung und auch die Vocals sind weniger brutal und mehr
gefühlvoll, er erinnert dabei an die alten Songs von BEING AS AN
OCEAN.
Was auch wichtig
ist, wenn man über COUNTERPARTS
redet, sind die Texte.
Diese sind gewohnt
gefüllt mit Selbstzweifel und tiefer Trauer, dabei wirken sie nicht
altbacken oder Sonstiges. Die Gruppe kann diese Art Lyrics einfach!
Das war es dann auch
schon, keine 10 Minuten und man ist fertig mit dem ersten Durchlauf.
Und wie ist es?
Nun.
Fazit:
„Private Room“
ist einfach COUNTERPARTS, wenn ihr sie noch nicht kennt und
nicht wisst wie ihr anfangen sollt, diese EP ist ein guter Einstieg.
Ihr liebt die Jungs?
Diese EP ist eine wunderbare Ergänzung zu ihrem Gesamtwerk.
Ihr mögt nicht alle
Songs der Jungs, sondern nur die eines bestimmten Albums? Ihr findet
hier mindestens einen Song der euch gefällt.
Brutal, melodisch
und emotional. Alles in einen Topf gekippt und ihr habt COUNTERPARTS
und diese EP. Diese Sieben Minuten werdet ihr nicht bereuen!
8/10 Punkten
Counterparts sind
zurück, also so halb.
Eine kleine
Ergänzung zu ihrem Gesamtwerk, mehr ist „Private Room“ nicht,
mehr will es aber auch nicht sein und diese Sieben Minuten tun
Niemandem weh.
Für mehr Zeug von mir:



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