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What is photography?
Freezing time in a picture
Or just some selfies with a bad fixture?

What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei: The Hirsch Effekt w/ Cedric & Lingua Nada | @Scheune Dresden


Chaos ist ein Wort, welches man in der Musik nicht oft hört, zumindest nicht in einem guten Kontext. THE HIRSCH EFFEKT zelebrieren dieses Chaos nun mittlerweile seit Zehn Jahren und füllen damit Clubs und bringen diese, mit ihrem Artcore, zum schwitzen.
Zur Feier des Jubiläums, haben sie sich auf eine Anniversary-Tour begeben und Ich habe den Stopp in der Scheune in Dresden gewählt, um die Jungs erneut Live zu erleben.



Kaum angekommen stieg auch schon der erste Support des Abends auf die Bühne.
CEDRIC aus Dresden spielen sich mit ihrem Postpunk in die Herzen von ein paar Zuschauern, was auch an dem Tenor des Sängers liegen mag. Dessen Stimme erinnert mich etwas an die Stimme von Josh Homme, seines Zeichens als Stimme der QUEENS OF THE STONE AGE tätig.
Aber nicht nur das überzeugte sondern auch die eingängigen Instrumente und die pure Energie.
CEDRIC haben es geschafft die Menge anzuheizen und das ist das Wichtigste, für einen Support!


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Nach kurzer Umbaupause, kam dann auch schon die zweite Vorband auf die Bühne und das melodische und Geordnete, welches Cedric aufgebaut hatte, war mit einem Schlag vorbei.
LINGUA NADA betrat die Bühne und spielte einen „Song“ welcher ungefähr Acht Minuten feinstes Chaos aus Geschrei, wirren Instrumenten und dann doch melodischer Melancholie enthielt.
Zuerst wusste Ich nicht, was Ich davon halten soll. Ich überlege es auch weiterhin. Jedoch gefällt mir die Skurrilität, welche sehr zu THE HIRSCH EFFEKT passt.
Ihre weiteren Songs, waren dann sogar geordneter und man konnte eine Struktur erkennen, dass gefiel mir dann schon um einiges mehr, da man es mit einer erkennbaren Mischung aus Punk und Core zu tun hatte.
Wenn Euch irgendwas davon anspricht, hört doch mal rein!




Eine sehr kurze Pause später, ging es auch los mit dem Hauptact aus Hannover.
THE HIRSCH EFFEKT starteten mit einem Intro, welches um die 3 Minuten Länge hatte.
Dieses Intro endete dann in „Zoetrop“ und die Hölle brach los. Nils und Ilja verstehen es ihre Stimmen auf der Bühne einzusetzen und bringen tonale Wechsel zustande, von welchen so manche Deathcore Band träumt.

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Da wir es mit einer Anniversary Tour zu tun hatten, war auf der Setlist alles vertreten. Von dem schon erwähnten „Zoetrop“ über „Ligaphob“ bis zu den populären Songs wie „Lifnej“ und „Epistel“. Man spielte sich chronologisch durch die Diskographie, was jeder sehen kann wie er will. Ich, als jemand der die Band seit ca. einem halben Jahr wiederentdeckt hat, fand es ziemlich interessant die Entwicklung zu sehen. Sagen wir es kurz, die Texte änderten sich, das Chaos nicht.
Chaos kann man generell nicht oft genug sagen, wenn man über die Band redet. Flackerndes Licht im ganzen Raum, Bewegung überall, die Musik zu krass für einen Moshpit, das ist Math- (Bzw. Art-) Core in Reinform. Es gab sogar einige Überraschungen, so spielte man den Song „Datorie“ Akustisch inklusive Cello und wunderschöner und ruhiger Stimmung in der Scheune.
Es gab Nebel, Fontänen und wenige Ansagen, die aber auch in der Masse nicht gepasst hätten.
Für dieses Konzert hatte Ich im Nachhinein nur zwei Worte, „Krank“ und „Großartig“.


Fazit:
THE HIRSCH EFFEKT sind nicht für jedermann!
Die deutschsprachigen THE DILLINGER ESCAPE PLAN machen ihrem Ruf alle Ehre und liefern ein Konzert der Extraklasse ab. Mit ihrem technischen Gespiele und dem Strobolicht, schaffen sie eine Faszination, welche sich mir lange nicht erschlossen hat. Es brauchte erst ein Konzert, damit es KLICK macht und Ich bin froh, dass es endlich passiert ist.
Wenn ihr mal Lust auf ein Konzert habt, welches etwas andere ist. Guckt euch doch einfach mal THE HIRSCH EFFEKT an!


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