Irgendwo fängt
jeder Anfang an.
So auch der Anfang
meiner Faszination zu Musik. Was mit einfachen CDs aus dem Spektrum
der Bravo Hits meiner Mutter anfing, irgendwann in der Generation
Spotify stagnierte und Heute im Vinyl-Wahn angekommen ist.
Ich bin in meinen
fast 22 Jahren über sehr viel Musik gestolpert und viele Alben haben
mein Leben, meinen Musikgeschmack und mich selbst um Einiges
verändert.
Fünf dieser Alben
möchte Ich heute mal hier auflisten und mal erläutern, wie sie mich
geprägt haben. Es geht dabei weniger um die Musik und die Alben an
sich. Sondern eher um das, was sie ausgelöst
haben.
Nummer Eins:
„American Idiot“
von Green Day

Natürlich sollte
man da anfangen, wo der Sammelwahn anfing. Daher fange Ich mit dem
Album an, was Ich mir als erstes von meinem eigenen Geld gekauft
habe.
Es war mein
dreizehnter Geburtstag und Ich war schon lange auf dem Green Day
Trip, außerdem hatte Ich gerade das Internet und die Sünde namens
Ebay entdeckt. Zack war das erste Album auch schon bestellt und kam
damals total abgenutzt und in defekter Hülle bei mir an aber das war
mir damals einfach unfassbar egal!
Ich kannte die
Lieder damals schon auswendig, schließlich hatte Ich sie mir in
mühevoller Kleinstarbeit aus einem Albumplayer aufgenommen und
zusammengeschnitten. Nur um sie mir danach auf meinen MP3 Player anzuhören, was auch erst nach dem dritten mal geklappt hat, da dass übertragen nicht das Leichteste der Welt war.
Versteht ihr jetzt
warum mir dieses Album soviel bedeutet? Es war damals nicht ganz so
leicht, Musik mitzunehmen. Ohne wirklich gute Handys und Computer,
zur Zeit des Windows Media Players und als man noch nicht einfach mit
PayPal bezahlt hat. Aber es hat sich gelohnt, denn da war sie, meine
Liebe für Musik und die erste Berührung mit dem Punk-Rock.
Über die Qualität
des Albums brauchen wir hier nicht diskutieren, dieses Album ist und
bleibt großartig!
Nummer Zwei:
„Lost forever //
Lost together“ von Architects

Irgendwann in einem
jeden Leben kommt der Moment an dem man etwas neues entdeckt, was
einen dann in seinem Leben begleitet. So begab es sich, dass Ich 2014
meine erste Impericon Bestellung aufgab, welche unter anderem das
Album „Lost forever // Lost together“ in meine Sammlung brachte.
Generell eröffnete Impericon mir eine ganz neue Welt der Musik.
Namen wie Being as
an Ocean, Stick to Your Guns und Carnifex waren nur die Spitze dieses
Berges. Die EMP-Volbeat-Power Metal Zeit war vorbei (wofür Ich
übrigens sehr dankbar bin, nicht mehr Fan dieses Händlers zu sein)
und das Metalcore Kiddie in mir war geboren. Eigentlich fing das
ganze sogar mit „Disarm the Descent“ von Killswitch Engage an
aber damals wusste Ich noch nichts von diesem Genre und seinen
zahlreichen Zweigen.
Das Album an sich
hat bis Heute Songs, welche Ich absolut großartig finde.
„Gravedigger“, „Naysayer“ oder „Broken Cross“ sprechen
Bände, welche jeder Fan der Band kennt!
Dieses Album ebnete
den Weg für die große Liebe zum Metalcore und allem was dem ähnelt.
Nummer Drei:
„The Sufferer and
the Witness“ von Rise Against

Ich habe ja vorhin
über meine Green Day Geschichte gesprochen, das war irgendwann
vorbei. Die Power Metal Phase begann und Ich war dem Mainstream Metal
verfallen und stagnierte dort, fand andere Dinge Scheiße und war
generell ein Musiknazi der ersten Güteklasse.
Dann kam dieser eine
Song, dieser trug den Namen „Injection“.
Damals als etwas
schnellere Version durch die harten Regeln von YouTube was Musik
anging und einem Shy Guy mit Minigun aus Super Mario. Ich glaube Ich
habe noch nie einen Song so oft hintereinander gehört. Schnell waren
dann „Endgame“ und „The Sufferer and the Witness“ gekauft und
man war Ich verliebt in Rise Against. Aber warum ist es denn so ein
großer Einfluss? Sagen wir deswegen fing Ich an mich auch mal in
andere Genres zu begeben und viel verschiedene Musik zu hören. Noch
dazu sollte es Ende 2014 das erste Konzert zur Folge haben, welches
Ich, mit einem guten Freund, alleine besucht habe. Ohne danach
überhaupt zu wissen, ob wir wieder heimkommen.
Damit wurde also
auch die Konzertliebe geboren. Alles nur wegen einem Album!
Nummer 4
„Blitzkreuz“ von
Callejon

Es war wirklich
schwer sich zwischen „Wir sind Angst“ und „Blitzkreuz“ zu
entscheiden aber „Kind im Nebel“ ist halt nur auf einem der
beiden Alben!
Der Song „Kind im
Nebel“ ist ein Song der mit das Leben gerettet hat. Also wirklich,
ohne ihn würde es mich wohl nicht mehr geben. Ich breche jedes mal
in Tränen aus, wenn Ich ihn live höre und er beschreibt mich und
meine Vergangenheit wie kein anderer Song.
Außerdem brachten
mir diese beiden Alben die Band Callejon sehr nahe. Diese Band
bedeutet mir soviel wie kaum etwas anderes und hat sich mit jedem
Song mehr in mein Herz gespielt, so dass sie sich langsam aber sicher
zu einer meiner Favoriten gemausert hat.
Ich liebe so ziemlich alles von
Callejon aber dieses Album ganz besonders!
Nummer 5
„A Flash Flood of
Colour“ von Enter Shikari

Eine Frage an euch,
was war euer bestes Konzert und wie habt ihr den Künstler
kennengelernt?
Meines war das Enter
Shikari Konzert 2017 im Huxleys, also die „In celebration of The
Spark“- Tour!
Im Februar 2017 habe Ich mich mal etwas
umgehört und durch Bands wie Evacuate the City oder auch Forever Ends Today wurde Ich auf Enter Shikari aufmerksam und
Ich pickte mir das Album „A Flash Flood of Colour“ raus, welches
durch seinen besonderen Fokus auf Dubstep Elemente etwas umstrittener
war aber die Band hatte mich direkt mit „System“ und „Meltdown“!
Ich habe selten so
eine Energie bei hören eines Songs gefühlt und Ich habe selten so
geniale Lyrics vernommen, welche gleichermaßen Themen wie Gesellschaftskritik als
auch andere wichtige Dinge in sich vereinen. Natürlich folgten die
weiteren Album und Ich war von Song zu Song überzeugter. So
überzeugt, dass Ich mir unverzüglich als diese angekündigt wurde,
eine Karte bestellte. Ebenso das frische neue Album, welches ein paar
Monate später angekündigt wurde und den Namen „The Spark“
tragen sollte. Kurz, von 0 auf 100 in knapp 3 Monaten, sie sind
nämlich ebenfalls zu einem meiner Favoriten geworden.
Honorable Mentions.
Es war nicht leicht
hier nur Fünf Alben zu nennen und Zehn wäre zu viel geworden.
Ich hätte jetzt
noch Alben wie „Musik ist keine Lösung“ von Alligatoah nennen
können, welches mich in den Hip Hop eingeführt hat. Alle Alben der
Beatles und Led Zeppelin, welche mich generell zu Musik geführt und
mich sehr stark mit meinem Vater verbunden haben aber diese Alben
bedeuten mir zwar viel, die Musik aber nicht. Ich mag die Musik sehr aber nicht
so sehr wie die der Fünf Alben, welche Ich hier aufgelistet habe.
Eventuell gibt es ja irgendwann eine weitere Liste!
Meine Frage an euch,
habt ihr solche Geschichten?
Ich finde das ganze
unsagbar interessant und viele Geschichten sind unfassbar schön,
daher seid ihr eingeladen zu kommentieren und zu diskutieren!
Notes:
Ich habe einen Artikel geschrieben, zum Enter Shikari Konzert:
https://heart-notes.blogspot.com/2017/12/enter-shikari-w-asteroid-boys-lower.html
Und zum Thema wie mir Musik das Leben rettete:
https://heart-notes.blogspot.com/2017/01/wie-musik-mir-das-leben-rettete.html
Für mehr Zeug von mir:

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