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What is photography?
Freezing time in a picture
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What is poetry?
A text about a adventure
Or just words written in a lecture?

It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Live bei Counterparts w/ Skywalker und Pantheress | @Naumanns Leipzig




Counterparts steht für mich als eine Band, welche brutale aber auch emotionale Songs schreiben, welche jeden ansprechen. Dabei lässt sich diese Brutalität auch gut auf die Shows übertragen. Jedes Konzert von ihnen gilt als Gipfel der Brutalität. Alles bewegt sich und brüllt Text für Text mit.
So begab es sich, dass sich Counterparts auch nach Ostdeutschland verirrten und das Naumanns in Leipzig war das Ziel dieser Reise.




Jedoch stand das Konzert von Anfang an unter einem eher negativen Stern.
Erst sagte der eigentlich Support Loathe ab, was mich sehr traurig machte. Ich mag die Band nämlich sehr und hätte sie gern mal gesehen. Als Ich jedoch die Vertretung sah war mir das egal. Skywalker aus Prag übernahm nämlich diese Position und da Ich sie dieses Jahr schon einmal als Support von Napoleon gesehen hatte, war Ich überzeugt, dass man hiermit eine sehr sichere Schiene fahren wird!
Kurz vor der Show sagte dann auch noch Reach the Surface ab, welche natürlich leider keinen Ersatz bekamen, dafür war es nämlich einfach zu spät! Also war der Abendplan folgender, erst die Leipziger Band Pantheress, gefolgt von Skywalker und Counterparts beendet den Abend.
Also vom Stammhotel zum Naumanns gedüst (was übrigens ein erschreckend kurzer Weg ist) und kurz die Location gecheckt. Wer die Räumlichkeiten nicht kennt, wir haben es mit einer relativ kleinen Bar zu tun, welche in einer Ecke eine Bühne aufweist. Ich wusste direkt, dass Ich es mit einer Sauna zu tun hatte.


Mit kurzer Verspätung kam dann auch schon Pantheress auf die Bühne.
Mit ihnen füllte sich die Bar und die Leute begannen sich zu der Mischung aus Nu-Metal und Metalcore zu bewegen. Ich muss sagen, dass mir die Jungs gefallen haben. Sie schaffen es mit ihren harten Riffs und Vocals die Menge anzuheizen und lassen sogar den ein oder anderen Breakdown hören, welche einfach Spass machen. Hört die EP der Jungs doch einfach mal an, es lohnt sich!




Nach einer kurzen Pause ging es dann auch weiter mit Skywalker und jetzt war der Saal schon ordentlich gefüllt. Ihre EP „Sugar House“ lief nach dem Napoleon Konzert im März, in meiner Spotify Playlist, rauf und runter und auch hier wussten sie wieder zu überzeugen. Mit Alten und neueren Songs lieferte man dem Publikum einiges an Energie, welche auch die ersten Pits bildete, dies spieglte sich auch auf der Bühne wider. Die Jungs sprangen herum und animierten alle zum mitmachen, was auch relativ gut funktionierte. Songs wie „Caffeine“, „Survival“ oder auch „Venom“ sind jetzt schon Klassiker und Ich sage euch, diese Band hat noch eine große Zukunft vor sich!




Dann standen sie auch schon auf der Bühne, die mächtigen Counterparts um Vocalist Brendan Murphy. Die Jungs spielten den ersten Ton und direkt fühlte man sich wie in einer Zombieszene von The Walking Dead. Bewegung überall, Leute die auf der Bühne standen, Crowdsurfer und alle machten mit. Man spielte wild durch die Alben. Von „No Servant of Mine“ über „Witness“ bis hin zu „Swim Beneath My Skin“ hatte man Klassiker und auch neueres Zeug. Nur habe Ich nichts von ihrem neuen Song „Monuments“, der im September erscheinenden EP „Private Room“, vernommen. Generell war es etwas schwer die Songs zu erkennen. Was den meisten Leuten aber anscheinend sehr egal wahr und ganz ehrlich, mir auch! Counterparts kann jeden Song spielen, die Reaktion der Fans würde immer die Gleiche sein, denn es fehlt einfach nicht an Qualität! 
Eine Konstante gab es aber natürlich und diese ist der Song wegen welchem Ich die Jungs aus Ontario entdeckt habe. Das Set endete mit „The Disconnect“ Ein Song welchen viele Menschen auch ohne Counterparts kennen!
Markant daran ist das Ende des Songs und die Live Mitschnitte von genau diesen. In dem Moment in dem Murphy „I fucking hate the world. I fucking hate myself“ brüllt stehen die Leute wirklich überall und er mittendrin. Egal ob auf der Bühne, neben der Bühne oder auf Kisten. Das Publikum dreht bei diesem Song frei und das ist jedes mal ein Gänsehaut Moment für sich.
Damit endete es dann. Ein Set, welches mit einer Stunde sehr knapp bemessen war aber Niemanden enttäuscht zurückließ. Ich war, glaube Ich, noch nie so früh von einem Konzert wieder zu Hause.
Das war mir aber egal, das Adrenalin sollte nämlich noch bis weit nach Mitternacht da sein.






-Fazit-
Counterparts ist definitv keine Band für Jedermann! Und Jeder der bei Konzerten lieber am Rand steht um Ruhe zu haben, sollte hier definitiv zu Hause bleiben. Diese Ruhe wird man bei einer Counterparts Show definitv nicht finden! Wenn ihr auf sowas steht und noch ein paar Eindrücke und Bands sucht, die ihr auf eure Liste schreiben könnt. Hier habt ihr einen neuen Eintrag!
Der Abend fing unter einem schlechten Stern an und ging dann von Null auf Einhundert innerhalb von fünf Minuten. Was auch an der hervorragenden Auswahl des Supports lag.
Diesen Abend vergisst Niemand so schnell! Egal ob er blaue Flecke oder einfach ein Dauergrinsen davonträgt.




Mehr Bilder findet ihr hier:





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