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What is photography?
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It may not be equal
Sometimes it isn't good content
But always respect these people
Because it's important.

Schon gehört? - The Amity Affliction - "Misery"


The Amity Affliction sind zurück und bringen uns mit „Misery“ ein weiteres Album voller depressiver Texte, Herzschmerz und der ganzen Emocore Kiste.
„This Could Be Heartbreak“ hatte sich 2016 zu meinem Album des Jahres gemausert und daher war Ich äußerst gespannt. Nachdem sie die Single „Ivy (Doomsday)“ veröffentlichten sogar sehr gehyped und dann als das Album erschien, musste Ich direkt einen langen Spaziergang auf mich nehmen um das Album in Gänze genießen zu können.
Ich kann jetzt schon sagen, Ich war sehr überrascht von der Platte.


Das Album beginnt direkt mit „Ivy“ und hooked mich direkt erneut mit seinen cleanen und melancholischen Strophen und dem unfassbar guten Refrain, welcher von einem sehr guten Breakdown geschlossen wird und auch in Sachen Songwriting grandios ist! Dieser Song ist so unfassbar großartig, dass es einer der Besten sein könnte, die Amity jemals verfasst hat.

Im Anschluss finden wir die zweite Single „Feels like I‘m Dying“ welche dann komplett was Anderes ist. Diesen Song sah Ich erst als Totalausfall. Der Refrain zu experimentel, das Amity Feeling fehlte und auch so fand Ich ihn sehr langweilig aber direkt der zweite Durchlauf war etwas Anderes. „Feels Like I‘m Dying“ ist nämlich sehr vielseitig und geht einfach ins Ohr, was durch die Skurrilität aber auch das Ungewohnte kommen mag. Er ist definitv gewöhnungsbedürftig aber keineswegs schlecht, denn die gewohnte Härte ist trotz des Electroparts vorhanden, auch wenn dieser etwas zu dominant ist!

Mit „Holier than Heaven“ brechen Amity dann mit ihrem eigenen Experiment. Der Track ist melodisch, dann wieder hart und bringt uns dann ein Breakdown, mit Vocals die nur von einem Dämon kommen können. Das ist Amity Affliction in Reinform und der Track lockert das ganze Konstrukt aus eher anderen Songs sehr auf.

Es folgt mit „Burn Alive“ der Song welchen Ich bisher am meisten gehört haben dürfte.
Dieser Song ist großartig und kann als Konkurrent von „All Fucked Up“ gesehen werden. Hier stimmt Alles! Der Grad des Experimentellen, die cleanen Parts und auch die Härte. Dazu noch eine gute Prise der Amity-Lyrik und man hat einen wunderbaren Song.

Kommen wir zum Titeltrack, kommen wir zu „Misery“.
Misery startet etwas wie „Feels like I‘m Dying“ und setzt dann zu einer cleanen Strophe an.
Das ist noch schön und gut aber dann kommt der Refrain. Verzogene Stimme und seichtes Gescreame, Nichts weiter. Dann die nächste Strophe und Repeat. Gegen Ende haben wir dann noch einen Breakdown, den Enter Shikari so schon Zehn Mal gemacht hat, nur besser.
Der Song versucht einzigartig zu sein, vergisst dabei aber leider, dass er auch gut sein sollte. Er ist langweilig, krankt an Abwechslung und auch die Lyrics sind einfach nichts Besonderes.
„Misery“ ist als Titeltrack leider ein absolut verunglücktes Experiment, was mäßige Ansätze, sehr schlecht umsetzt!

Nach „Kick Rocks“ und „Black Cloud“ welche ebenfalls sehr Amity typisch sind folgt "D.I.E", einer der umstrittensten Songs des Album.
We‘re gonna D.I.E, We‘re all gonna die“ und immer so weiter. Kurze Strophen, und gewohnte Melodik gemischt mit gewohnter Härte. Ich persönlich finde des Song gut, er krankt nur leider an dem sehr simplen um schon fast poppigen Text. Ich kann mir zwar durch das Video denken wohin man hiermit will aber lyrisch gesehen ist der Song leider eine Flaute, wobei er musikalisch wirklich gut ist und auch im Kopf bleibt.

Es folgen „Drag the Lake“ und „Beltsville Blues“. Letzterer ist dann nochmal komplett was Anderes. Klassischer Metalcore verbunden mit Heavy Metal artigen Riffs. Das klingt komisch funktioniert aber überraschend gut und der Song entwickelt sich bei mehrfachem Hören zu einem der Songs des Albums.

Mit „Set Me Free“ und „The Gifthorse“ beenden wir das Album und meine Güte „The Gifthorse“.
Der Abschlusssong ist leider alles andere als ein guter Abschluss. Er ist langsam, geht kein Stück ins Ohr und danach ist es vorbei, weswegen es schwer fällt nicht einfach weiterzuklicken.
Gegen Ende wird er dann noch mal etwas pompöser und alles wird vermischt, das hört sich dann wieder ganz gut an, hält aber leider auch nur 30 Sekunden und dort hinzukommen ist eine reine Geduldsprobe.


Hier das Video zu "D.I.E", guckt aber am besten erst die anderen Beiden, da ihr sonst die Geschichte der Videos nicht verstehen werdet.

Puh, ein Fazit zu ziehen wird echt nicht leicht!
Ich habe viel von „Misery“ erwartet, lange drauf gewartet und die Singles sehr gemocht. Habe die Song Snippets mit Genuss gehört und sehnsüchtig auf Null Uhr gewartet um das Album auf Spotify zu hören. Der erste Durchgang war sehr mau und es machte erst beim dritten Hören wirklich Klick und die ersten Songs blieben hängen. Mit jedem weiteren Mal, war meine Meinung zu dem Album anders. Ich mag alle Songs außer „Misery“ und „The Gifthorse“, die Beiden finde Ich absolut öde und skippe sie, so ziemlich, jedes Mal. Dann gibt es aber auch wieder „Ivy“, „Burn Alive“ oder auch „Holier than Heaven“, welches dieses Album auf eine ganz andere Stufe heben.
Kurzum, Ich war mir noch nie so unsicher ein Album zu bewerten aber Ich denke nach ca. Acht mal hören, kann Ich langsam auf einer Meinung stagnieren.

6,5/10
The Amity Affliction experimentieren mit „Misery“ und begeben sich in andere, unerforschte Gefilde. An der einen Ecke klappt das sehr gut und an der anderen scheitert das glorreich.
Misery“ gefällt mir aber schafft es für mich auf lange Sicht nicht mal ansatzweise an „This Could Be Heartbreak“ zu kommen!


Für mehr Zeug von mir:


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